Mehr als 25 Jahre Erfahrung mit Identifikationslösungen - BSR Idware

23.12.2015 14:26

"Danke für Ihr Vertrauen!" Herzlichst, Ihr BSR-Team


BSR Idware - ein Kind wird erwachsen. An einem kalt-feuchten Jännertag des Jahres 1990 sitzt Albin Rainer in seinem neuen Büro. Den Geburtsort des Unternehmens, mit dessen Produkt er die Logistik- und Industriebetriebe der Welt verändern wird. Vielleicht nicht der ganzen Welt, jedoch die vieler österreichischer und bayerischer Unternehmen. 25 Jahre später ist alles anders.

Ein paar verschieden dicke, schwarze Striche auf weißem Hintergrund sollen Lagerlogistik, Preisauszeichnung und Ticketdruck erleichtern. Barcodes waren damals ein Nischenprodukt. Mit RFID, Identifikations- und Barcodesystemen startete Albin Rainer eine kleine Revolution in der Handels- und Logistikbranche. Doch die schwarzen Striche vereinfachten nicht nur die Arbeitsabläufe der Kunden, sondern veränderten ihre Arbeitsprozesse. Es war Albin Rainers persönliche Überzeugung, die ihm seine ersten Kunden einbrachte. Viele dieser Kunden von damals vertrauen noch heute auf BSR Idware.


Jahr für Jahr kamen neue Mitarbeiter in die Salzburger Handelsfirma. Unter ihnen Claudia Denkmaier. Sie hat 1999 im Orderservice begonnen. »Alles war wahnsinnig familiär. Inklusive Chef waren wir zu acht«, erinnert sie sich. Heute ist sie ein Teil des Technikteams und kümmert sich selbstständig um die Reparaturabwicklung.


Seit der Gründung hatte das Salzburger Unternehmen jedes Jahr Zuwächse im hohen zweistelligen Prozentbereich verzeichnet. Teilweise verdoppelten Albin Rainer und sein Team den Umsatz innerhalb von zwei Jahren. Doch BSR Idware hatte keine Erfahrung mit sinkenden Umsätzen. Sie waren erfolgsverwöhnt. Verzogen möchte man sagen. Bis zum Jahr 2009. Plötzlich brach der Umsatz um 25% ein. Ähnlich wie ein Kind, das nach einer Krankheit einen Entwicklungsschub erlebt, sah das Unternehmen die Krise als Weckruf. »Etwas Besseres hätte uns gar nicht passieren können«, blickt Albin Rainer zurück. Sarkasmus pur? Nein. Reine Einsicht.


Die Krise bot dem Unternehmen die Möglichkeit, neu durchzustarten. Die ganze Organisation zu durchleuchten. Prozesse auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. »Wenn du ständig wächst, fällt dir nicht mehr auf, wo du dich verbessern könntest«, berichtet er. Kosten und Arbeitsschritte wurden hinterfragt. Doch das Wesentlichste war die Kursänderung vom Firmengründer. »Unser Chef hat einen neuen Weg gefunden. Seither fühle ich mich in diesem Unternehmen so wohl wie nie zuvor in einer Arbeitsstelle«, erzählt Christian Rauscher mit leuchtenden Augen. Anstatt seine Arbeitszeit von 300 auf 350 Stunden pro Monat zu erhöhen, reduzierte Albin Rainer sie. Zugleich ging er mit sich selbst hart ins Gericht. Er erkannte, dass seine Mitarbeiter ihn in vielen Bereichen überholt hatten. Die "Konsequenz"? Er übertrug ihnen Verantwortung, trennte sich von seinem Liebkind, der Technik. Machte Platz für junge Talente. Albin Rainer konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung von BSR Idware und seine Führungsaufgaben.


Die Mitarbeiter genießen ihre gewonnene Verantwortung. Die Veränderungen führten zu einem Wandel im Tätigkeitsfeld. Das Team von BSR Idware nutzte den Wert seines Wissens. Sie begannen, die technische Unterstützung als Service anzubieten. Sich nicht auf den Preiskampf der Hardware einzulassen. Sondern ihre gesamte Erfahrung den Kunden anzubieten. Diese schätzen es, bei Bedarf kostengünstig auf das technische Knowhow zugreifen zu können. Im Unternehmen stehen die 20 Mitarbeiter im Mittelpunkt. Trotz aller Technikverliebtheit. Trotz eines Umsatzes in Höhe von 5,7 Millionen Euro im Jahr 2014. Mit 25 Jahren hat BSR Idware seinen Platz in der Welt gefunden.